Pro Litteris Rechnungen auf keinen Fall wegwerfen!

Pro Litteris ist eine von Schriftstellern und Verlegern gegründete Genossenschaft, die dafür sorgt, dass den Urhebern von Literatur und der bildenden Kunst, ein angemessenes Entgelt für die Verwendung ihrer Werke in Radio, Fernsehen, Gewerbe, usw. vergütet wird.

Pro Litteris Forderungen 

Bezahlen müssen alle!

Die Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst zieht als Verwertungsgesellschaft die Urheberrechtsgebühren auf Fotokopien ein. Gemäss einem Bundesgerichtsentscheids von 1999 ist jede Firma vergütungspflichtig, die über einen Kopierer oder einen Drucker verfügt. Und es ist der gesetzliche Auftrag der Pro Litteris, diese Beträge einzufordern.

Unternehmen, Verwaltungen, Bibliotheken und Schulen wird jährlich eine pauschale Gebühr in Rechnung gestellt. Deren Höhe hängt von der jeweiligen Branche und der Anzahl der Beschäftigten ab.

Der Tarif wird paritätisch mit Wirtschaftsverbänden, der Bundesverwaltung und der Erziehungsdirektorenkonferenz definiert. Danach kontrollieren ihn die Eidgenössische Schiedskommission und der Preisüberwacher.

Hat die Pro Litteris keine Angaben zur Branche und Grösse der Belegschaft der Firma, schätzt sie die Höhe des geschuldeten Betrags selber ein. Säumige Zahler werden über Anwälte telefonisch und schriftlich gemahnt. Zahlt der Schuldner trotzdem nicht, wird die Forderung vor Gericht geltend gemacht.

Regelmässig werden Verfahren vor Handelsgericht von der Pro Litteris gewonnen. So wird aus einer geschuldeten Abgabe von CHF 47.70 bald einmal ein Betrag von CHF 997.70.

Deshalb achten Sie auf Rechnungen der Pro Litteris. Es lohnt sich und schont die Nerven!!

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, Alois Feusi, 24.5.2019

https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-bettelbriefe-der-pro-litteris-haben-es-in-sich-ld.1483186

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28. September 2019

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